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Der plötzliche Kindstod (SIDS): in Neuseeland anscheinend 100-prozentig vermeidbar

Der Schreck eines jeden liebevollen Elternpaares ist der plötzliche Kindstod. Und auch wenn es zahlreiche Vorschläge gibt, wie man die Gefahr für diesen Verlust eines Kindes reduzieren kann, wie etwa Schlaf in der Rückenlage, keine Überhitzung, usw., stirbt in Deutschland immer noch etwa jedes zweitausendste Baby an dieser scheinbar ungeklärten Todesursache. Diese etwa 300 Babys pro Jahr hinterlassen verzweifelte Eltern, die sich fragen, warum dies passiert ist, oder ob sie sogar selbst die Schuld am Verlust ihres Kindes tragen. Hätten sie es verhindern können? Und wenn ja, wie? Ärzte stehen diesem unerwartet auftretenden Phänomen ebenso hilflos gegenüber wie die Eltern.

Seit Anfang der 90er Jahre gibt es - entgegen der herrschenden Meinung, dass eben nichts getan werden kann - Stimmen von renommierten Chemikern, die meiner Ansicht nach die plausibelste Erklärung für den plötzlichen Kindstod gefunden haben, die jemals veröffentlicht wurde. Mitte der 90er Jahre fingen dann in Neuseeland Eltern an, ihre Babys vor dem plötzlichen Kindstod zu schützen. Inzwischen wurden etwa 100.000 neuseeländische Babys geschützt - mit einem offenbar 100-prozentigen Erfolg. Sie alle haben die Hinweise des neuseeländischen Chemikers Dr. Sprott befolgt.

Unterschiedliche Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen

Der Grund, warum diese weit über 15 Jahre alten Informationen, über die ich hier berichten möchte, den meisten Eltern noch nicht bekannt sind, ist, dass es Studien zu diesem Thema gibt, die zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Ich habe mir viele Tage Zeit genommen, um mir die Studien und die Stellungnahmen dazu anzuschauen, und ich kann Ihnen auch nicht immer sagen, wer jetzt in welchen Punkten recht hat. Ich weiß nur, dass ich persönlich denke, dass die folgenden Informationen jedermann zugänglich sein sollten, denn wenn diese Theorie stimmt - wovon ich persönlich inzwischen ausgehe - dann können Sie Ihr Baby auf ganz einfache Weise vor dem plötzlichen Kindstod (auch SIDS genannt) schützen.

Persönliche Anmerkung - Haftungsausschluß

Ich möchte gleich vorab dazu sagen, dass ich weder Ärztin noch Hebamme bin und Ihnen daher auch keine gesundheitsrelevanten Informationen geben darf, aber ich nehme mir trotzdem die Freiheit, die von mir recherchierten Informationen hier zusammenzutragen. Befragen Sie im Zweifelsfall aber immer Ihren Arzt oder Ihre Hebamme.

Ein Pilz bildet giftige Gase im Babybett

Um es auf den Punkt zu bringen, britische und neuseeländische Forscher haben bereits 1989 entdeckt, dass in Baby-Matratzen giftige Gase gebildet werden können, an denen schon im 19. Jahrhundert Babys gestorben sind. Und das geht so: ein ganz normaler Pilz, der im Haushalt häufig vorkommt (Scopulariopsis brevicaulis, auch Arsenpilz genannt), entwickelt in Verbindung mit bestimmten, normalerweise harmlosen Stoffen extrem giftige Gase (Nervengift). Bei den genannten Stoffen handelt sich um Verbindungen aus Antimon, Arsen oder Phosphor.

Stellen Sie sich das vor wie der Ihnen sicher gut bekannte Hefe-Pilz, der gut wächst und gedeiht, wenn man ihn richtig füttert. Am Hefeteig sehen Sie, wie dieser bei Zuführung von Wärme blubbert. Das sind die harmlosen Gase, die der harmlose Hefe-Pilz hier erzeugt. Der Pilz Scopulariopsis brevicaulis ist für sich gesehen ein alltäglicher Begleiter im Haushalt. Wenn er jedoch beim Fressen von Proteinen auch auf Verbindungen aus Antimon, Arsen oder Phosphor trifft, dann setzt er extrem giftige Gase frei.

Auch Matratzen aus Natur-Materialien sind betroffen

Sie ahnen es vielleicht schon, zahlreiche Baby-Matratzen enthalten diese Verbindungen. Wenn sich dann der Pilz über die Matratze hermacht, entstehen die giftigen Gase. Vielleicht denken Sie, dass Sie mit Ihrer Matratze aus Naturmaterialien dann auf der sicheren Seite sind. Leider ist dies nicht der Fall, denn die genannten Substanzen sind nicht nur ganz häufig in Flammenschutzmitteln und Weichmachern enthalten, sondern sie kommen auch in natürlichen Materialien vor, beispielsweise laut Dr. Hannes Kapuste auch in Kokosfasern und in Schafsfell [42 unter "Die Ursache von SIDS"].

Bauchlage und Überwärmung sind besonders gefährlich

Der Pilz fühlt sich laut der Forscher leider in Babymatratzen relativ wohl, da es dort angenehm warm und feucht ist, und er auch allerlei Proteine findet. Nun können Sie sich vielleicht vorstellen, was nach Ansicht der Forscher passiert: das Baby erwärmt die Matratze mit seinem Körper. Durch Atmung, Transpiration, und vielleicht auch durch spucken, speicheln und urinieren wird der Matratze Feuchtigkeit zugeführt. Ähnlich wie die Hefe freut sich der Pilz und verarbeitet die genannten Substanzen zu giftigen Gasen.

Diese Gase sind schwerer als Luft [10, Seite 202] (PDF Seite 4), und bleiben so auf der Matratzenoberfläche liegen. Ein Baby, das in Bauchlage gebettet wird, atmet besonders viele dieser giftigen Gase ein. Ein Baby, das fiebert oder das zu warm gebettet ist, erwärmt den Pilz besonders stark, so dass dieser besonders viel giftiges Gase produziert (Faktor 10 bis 20) [7, Seite 4],[10, Seite 201] (PDF Seite 3).

Babys, die diese Gase in tödlicher Dosis einatmen, schlafen für immer friedlich ein, denn das Herz schlägt immer langsamer und hört irgendwann auf zu schlagen [37, Seite 220] (PDF Seite 2), der Tod kommt leise und unbemerkt. Es sind schon sehr viele Babys im Beisein der Eltern am plötzlichen Kindstod gestorben. Es ist kaum möglich, die Vergiftung rechtzeitig zu erkennen. Bei Erwachsenen wird als erstes bekanntes Symptom der Vergiftung lediglich Kopfweh genannt [9, Seite 11] (PDF Seite 15). Am Geruch sind die Gase höchstens zufällig zu erkennen. Bei dem aus Arsen gebildeten Gas ist ein Geruch wie Knoblauch berichtet worden [9, Seite 8] (PDF Seite 8), die anderen Gase sind jedoch geruchlos [10, Seite 202] (PDF Seite 4). Das aus Antimon gebildete Gas ist 4,29mal so schwer wie Luft und instabil, und daher nur für Babys in Bauchlage lebensbedrohlich. Das aus Arsen gebildete Gas ist 2,68mal so schwer wie Luft. Babys in Rückenlage werden hauptsächlich von dem aus Phosphor gebildeten Gas bedroht, dieses ist nämlich nur 1,17mal so schwer wie Luft und stabil, daher wird es für Babys in jeder Position gefährlich [12, Seite 11] (PDF Seite 13).

Gegenstudie kann giftige Gase nicht nachweisen

Es gibt zwei britische Forschungsteams (Turner Team und Limerick Team), die im Auftrag des Britischen Department of Health gearbeitet haben, und die bestreiten, dass giftige Gase, die Babymatratzen entweichen, den plötzlichen Kindstod auslösen [22-24]. Die Teams konnten den Haushaltspilz nur in sehr wenigen Matratzen nachweisen, und die Bildung der giftigen Gase war nur unter sehr hohen Temperaturen nachweisbar, die nicht den Schlafbedingungen eines Babys entsprechen.

Der britische Forscher Richardson hat nach der Veröffentlichung der Limerick-Studie (Erscheinungsdatum Mai 1998) bereits im Juni 1998 einen umfangreichen Kommentar [26] geschrieben, in dem er den Studienteams unter anderem ungeeignete Messmethoden vorwirft, und Arbeitsweisen, die den Pilz abtöten, bevor dieser nachgewiesen werden kann. Dazu muss man sagen, dass es offenbar sehr schwierig ist, das Gas in einer derartig geringen Konzentration nachzuweisen. Richardson ist zweifellos ein Experte auf diesem Gebiet, und er hat durch Beobachtung von Petri-Schalen mit Proben von Baby-Matratzen den Nachweis der Gase erbracht. Er stellte auch fest, dass eine Erwärmung von 37 auf 42 Grad zu einer 10- bis 20-fachern Steigerung der Gasmenge führte [7, Seite 4].

Trotzdem war mit der Veröffentlichung der beiden Gegen-Studien von Turner und Limerick die Theorie der giftigen Gase vom Tisch. Wem soll man nun glauben, den beiden britischen Forschungsteams, die die Gase nicht nachgewiesen haben, oder Richardson, der die Gase nachgewiesen hat, bzw. Sprott, einem neuseeländischen Chemiker, der die Gase von den Babys fern hält, und damit offensichtlich den plötzlichen Kindstod in allen Fällen verhindert hat?

Wer übernimmt die Verantwortung für die vielen bereits verstorbenen Babys?

Die politische Komponente sollte man hier sicherlich nicht außer Acht lassen. Die britische Öffentlichkeit wurde bereits 1989 durch die Presse auf breiter Front informiert. Im März 1990 informierte die hoch angesehene medizinische Zeitschrift "Lancet" die Ärzteschaft über Richardsons experimentelle Beweise [3]. Dr. Kapuste hat dann die Gruppe der damaligen SIDS-Experten in Deutschland noch persönlich über den Vortrag von Richardson in Buxton [5] informiert [6]. In den Jahren danach, also von 1991 bis 2005, sind allein in Deutschland über 9000 Babys am plötzlichen Kindstod gestorben. Wer mag dafür nun schon die Verantwortung übernehmen?

Es gibt auch Überlegungen, nach denen das britische Department of Health (DH) ein großes Interesse daran hatte, in den genannten Gegenstudien die Gase nicht nachweisen zu können, denn 1988 hatte die britische Regierung gerade die Furniture and Furnishings Regulations in Kraft gebracht. Bereits im Vorfeld kam es zu einer weiteren Erhöhung der SIDS-Raten in England, die dadurch zu erklären ist, dass die Matratzenhersteller den Babymatratzen noch mehr phosphat- und antimonhaltige Flammschutzmittel zugesetzt haben, um den neuen Bestimmungen frühzeitig gerecht zu werden [9, Seite 15]. Rechtsanwälte bereiteten bereits Sammelklagen vor, um die britische Regierung auf Entschädigung zu verklagen [32], als das DH die genannten Gegenstudien veröffentlichte, die den Sammelklagen natürlich den Nährboden entzogen.

Extrem niedrige oder hohe Todesraten, je nach Land oder Bevölkerungsschicht

Über Politik will ich mich hier aber nicht auslassen, ich bin eher ein Fan von Zahlen. Und mit Zahlen läßt sich die Theorie der giftigen Gase sehr beeindruckend belegen. Ein formeller Beweis ist dies zwar nicht, das ist mir klar, denn manche Zahlen sind nur geschätzt, oder es gibt andere Unsicherheitsfaktoren. Entscheiden Sie einfach für sich selber, ob Ihnen die Zahlen ausreichen, um sich ernsthaft Gedanken um die Sicherheit von Baby-Matratzen zu machen.

In der DDR gab es vor der Wende fast keine Fälle des plötzlichen Kindstods, ich habe dies persönlich anhand der Todeszahlen des statistischen Bundesamtes (ab 1980) überprüft. Das ist für jedermann im Internet nachvollziehbar, eine Anleitung dazu finden Sie ganz unten auf dieser Seite. Mit der Wende haben die Fälle des plötzlichen Kindstods schlagartig und ganz extrem zugenommen. Die Forscher erklären das damit, dass mit der Wende plötzlich auslaufsichere Einwegwindeln zur Verfügung standen. Die Gummimatten, die zuvor zahlreiche Babybetten komplett oder zumindest teilweise bedeckten, wurden überflüssig. Diese Gummimatten haben offenbar den plötzlichen Kindstod relativ sicher verhindert.

Ich habe mehrere Personen aus den neuen Bundesländern befragt, wie sich die Gewohnheit, Babybetten zu machen, mit der Wende geändert hat, und an diese (extrem dehnbaren) Gummimatten konnten sich alle erinnern. Die von mir befragten Personen verwendeten fast alle Gummimatten, die über die gesamte Matratze reichten, eine Person hat die Gummimatte im Kopfbereich umgeschlagen. Eine Person verwendete keine Gummimatte, sondern nur eine Gummihose über der Stoffwindel, und dann Moltontücher im Bett. Manche der von mir befragten Personen, die früher in der DDR lebten, trauen DDR-Statistiken allerdings grundsätzlich nicht.

Die GEPS (Gemeinsame Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod) glaubt übrigens nicht, dass die niedrigen Todeszahlen vor der Wende mit den Gummitüchern im Zusammenhang stehen. Vielmehr vertritt die GEPS die Ansicht, diese niedrigen Zahlen kämen daher, weil die Babys vor der Wende alle in Rückenlage und in nicht ausstaffierten Betten geschlafen haben, und mit der Wende die westdeutschen Gewohnheiten übernahmen. Außerdem wurden alle Babys obduziert und eventuell gefundene Infektionen einer anderen Todesursache zugeschrieben. Die GEPS zitiert außerdem DDR-Bücher, in denen ausdrücklich nur kleine Gummitücher empfohlen wurden, etwa 30x35cm. Diese können natürlich nicht die Wirkung einer komplett umhüllten Matratze entfalten, sie halten aber sicherlich einen nicht unerheblichen Teil der Feuchtigkeit von der Matratze fern und vermindern damit die Schimmelpilz-Bildung.

An dieser Stelle möchte ich auch anmerken, dass es etliche Jahrgänge gab, in denen in der DDR kein einziger Fall des plötzlichen Kindstods verzeichnet ist. Meine persönliche Ansicht hierzu ist, wenn man das allein durch eine passende Schlafumgebung erreichen könnte, warum sterben dann im Westen (und heute auch im Osten) immer noch kerngesunde Babys? Dies betrifft auch Babys, bei denen die Eltern beteuern, sich wirklich an alle Hinweise zur Vermeidung des plötzlichen Kindstods gehalten haben.

In Japan gab es lange Zeit nur einen SIDS-Todesfall unter 10.000 Babys. Dies ist dann auf 4 SIDS-Todesfälle unter 10.000 Babys angestiegen, und der Anstieg läßt sich offenbar in Verbindung bringen mit dem Wechsel der Lebensgewohnheiten der Japaner. Früher wurden die Babys auf Futon gebettet, heute gibt es zunehmend auch dort Matratzen [12, Seite 10] (PDF Seite 12).

In England wurde 1988 in Familien der Britischen Armee eine SIDS-Todesrate von 58 Babys pro 10.000 Geburten gezählt, während unter anderen Ehepaaren nur eine SIDS-Todesrate von 15 Babys pro 10.000 Geburten zu beklagen war. Die in der Armee ausgegebenen Matratzen enthielten besonders viele der zu vermeidenden Verbindungen [12, Seite 10] (PDF Seite 12).

In Australien und Neuseeland werden häufig Lammfelle für Babys verwenden. Die SIDS-Todesrate liegt dort in einigen Gegenden bei 200 Todesfällen pro 10.000 Geburten - offensichtlich dort, wo die Schafe auf Böden geweidet haben, die mit den Verbindungen durchsetzt waren [12, Seite 10] (PDF Seite 12).

In Neuseeland wurden 100.000 Babys erfolgreich vor dem plötzlichen Kindstod geschützt

Aus Neuseeland gibt es noch mehr Zahlen: hier werden schon seit vielen Jahren Matratzenhüllen verkauft, die verhindern, dass die vom Pilz abgegebenen Gase zum Kind vordringen und von ihm eingeatmet werden können. Auf den geschätzten über 100.000 verkauften Matratzen-Hüllen verstarb bisher genau ein Kind am plötzlichen Kindstod (SIDS). Bei dem verstorbenen Baby wurden allerdings die genannten Verbindungen in hoher Konzentration im Bettzeug oberhalb der Matratzenhülle nachgewiesen [42]. Die Eltern hatten sich nicht an die Empfehlungen gehalten, wie das Bett oberhalb der Matratzenhülle zu gestalten ist.

In [43, 4. Seite] wird erwähnt, dass das neuseeländische Gesundheitsministerium inoffiziell bestätigt, dass kein Baby auf einer korrekt abgedeckten Matratze an SIDS verstorben ist. In Neuseeland wird jeder Fall des plötzlichen Kindstods gemeldet und untersucht, und auch Dr. Sprott, der die Matratzenhüllen entwickelt hat, ist sich sicher, dass ihm ein Todesfall auf seinen Hüllen bekannt geworden wäre. Hätte eine durch Folie abgedeckte Matratze keinen Einfluss auf das Überleben der Babys, so hätten statistisch gesehen in Neuseeland um die 100 Babys auf den Matratzenhüllen am plötzlichen Kindstod sterben müssen. Dass dies rein zufällig nicht passiert ist, ist etwa so unwahrscheinlich wie im Leben dreimal einen 6er im Lotto zu haben.

Von gebrauchten Matratzen wird abgeraten

Eine schottische Studie zeigt, dass das Risiko für ein Baby, am plötzlichen Kindstod zu sterben, auf gebrauchten Matratzen um Faktor 3 bis 6 erhöht ist [A17]. Diese Studie ist Anlaß dafür, dass auch in Deutschland die Warnung ausgesprochen wird, besser nur neue Matratzen zu verwenden [A18]. Die Theorie der giftigen Gase hat eine sehr einleuchtende Erklärung für die Häufung der Todesfälle auf gebrauchten Matratzen. Hier hat sich der Schimmelpilz bereits besonders gut ausgebreitet, und kann schneller und mehr Gase bilden, wenn ein Baby die Matratze erwärmt.

Die jüngeren Geschwister sind besonders gefährdet

Die SIDS-Statistik zeigt auch eindeutig, dass jüngere Geschwisterkinder häufiger betroffen sind, besonders bei schneller Geburtenfolge. Auch sind Kinder aus sozial schwachen Familien sind besonders stark betroffen [38, Seite 226] (PDF Seite 6). Die Erklärung hierfür ist bei Betrachtung der Matratzen-Theorie einfach, denn diese Kinder werden meist auf gebrauchte Matratzen gebettet, deren hohes Risiko gerade erläutert wurde.

Helfen Sie mit, das Wissen um die giftigen Gase zu verbreiten und die Babys zu schützen!

Leider waren die britischen Gegen-Studien der Grund, warum das Thema auch in Deutschland nicht mehr weiter diskutiert wurde. Es ist nicht sehr schwierig, beim Versuch, die Gase nachzuweisen, genügend Fehler zu machen. Wer also beweisen möchte, dass die Gase nicht existieren, der kann eine Studie so hindrehen, dass dieser Beweis scheinbar erbracht wird. Wie sagt man so schön: "Traue nie einer Studie, die Du nicht selbst gefälscht hast". Natürlich könnte auch Richardson seine Studien gefälscht haben. Allerdings finde ich in seiner Geschichte nicht einen einzigen Grund, warum er dies hätte tun sollen. Richardson ist eher zufällig auf die Gase aus Baby-Matratzen aufmerksam geworden, als er die Verrottung von Markisen untersuchte, welche ebenfalls die Verbindungen und den Pilz enthielten. Wenn Sie weiterlesen, zeige ich Ihnen, wie ich mit der Theorie der giftigen Gase sämtliche Risikofaktoren des plötzlichen Kindstods erklären kann. Die giftigen Gase liefern die schlüssigste Erklärung für den plötzlichen Kindstod, die mir bisher untergekommen ist. Traurigerweise kümmert sich kaum jemand darum.

Wenn Sie sich in tiefer in das Thema einlesen möchten, wenn Sie Studien und Gegenstudien, Beweise und Gegenbeweise sehen möchten, dann schauen Sie in meine Literaturhinweise, in denen Sie zahlreiche Referenzen in deutscher und in englischer Sprache finden. Und lesen Sie die folgenden Links, die noch tiefer in das Thema einführen.

Ich verbreite diese Texte in der Hoffnung, dass ich damit einigen Babys das Leben retten kann. Wenn Sie mir dabei helfen möchten, dann würde ich mich freuen, wenn Sie diese Seite anderen werdenden oder frisch gebackenen Eltern empfehlen könnten. Verlinken Sie auf http://sids.ideen-rund-ums-kind.de/. Herzlichen Dank!

Bitte besuchen Sie auch die Seite von Dr. Hannes Kapuste, der mir bei meinen Recherchen eine sehr große Hilfe war (externer Link): Prävention SIDS - www.ploetzlicher-kindstod.org. Bezugsquellen für die Hüllen aus Neuseeland und für das von Hannes Kapuste vertriebene Schweizer Konkurrenzprodukt finden Sie unter http://sids-huellen-bestellen.ideen-rund-ums-kind.de/. An diesen Geschäften sind wir nicht beteiligt, wir haben keinerlei Vorteil davon, ob Sie eine Hülle bestellen oder nicht, und wir bekommen auch keine Provision für Mausklicks oder dergleichen.

Bitte beachten Sie, dass ich auf diesen Seiten lediglich meine Meinung und Gedanken wiedergebe. Ich bin nicht als Wissenschaftlerin tätig, auch wenn ich Dingen sehr gerne auf den Grund gehe, und ich kann und darf Ihnen keine ärztlichen Ratschläge erteilen. Wenden Sie sich bei Fragen daher bitte immer an Ihren Arzt oder an Ihre Hebamme! Sie handeln - wie so oft im Leben - auf eigene Verantwortung.

Herzlichst, Ihre Angela Wrobel


Statistiken zum Thema plötzlicher Kindstod überprüfen: Klicken Sie auf http://www.gbe-bund.de/, Sie landen auf der Seite "Gesundheitsberichterstattung des Bundes", auf der man die Zahlen meiner Ansicht nach besonders schön überprüfen kann. Geben Sie als Suchwort "SIDS" ein, und wählen Sie dann die Tabelle "Sterbefälle ab 1980". Wählen Sie als Region "Neue Länder und Berlin Ost". Wenn Sie jetzt noch in der Tabelle die einzelnen Jahre auf falten, damit die Daten nicht mehr im 5-Jahres-Abstand angezeigt werden, werden Sie erkennen, dass es in den Jahren 1980 bis 1989 keinen bis 8 Fälle des plötzlichen Kindstods pro Jahr gab, 1990 22 Fälle, und 1991 bereits 87 Fälle. Mit dem Fall der Mauer erhielt der plötzliche Kindstod ganz offensichtlich Einzug in die neuen Bundesländer!